Kürbis-Tarte

Published : 29.09.2018 16:52:37
Categories : Alle unsere Rezepte , Herbst und Halloween , Kuchen und Desserts

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Salut « Les Gourmands »!

Heute habe ich euch eine Kürbis-Tarte gezaubert, aber eine ultra leckere!

Ich habe diese Tarte zum ersten Mal vor 6 Jahren an Thanksgiving probiert, auf einer Reise in Florida. Und ich gebe zu, dass ich mich seitdem jedes Jahr im Herbst darauf freue, sie wieder zu machen. Ein Genuss!

Das ist anders als unsere Schweizer Rezepte. Man streut noch einen Crumble auf die Tarte und genau das macht den Unterschied!

Mürbteig, Kürbisfüllung und Crumble aus Mandeln/Haferflocken oben drauf.

Hier die notwendigen Zutaten für eine 28 cm grosse Tarte:

Kürbisfüllung:

- 160 g brauner Zucker

- 400 g Kürbispüree

- 300 g Vollrahm

- 2 Eier

- 1/2 Teelöffel Salz

- 3 Teelöffel Spekulatius-Aroma 

Mürbeteig:

- 300 g Mehl

- 8 g Zucker

- 4.5 g Salz

- 150 g Butter

- 112 g Wasser

Crumble:

- 90 g Haferflocken

- 130 g brauner Zucker

- 65 g gemahlene Mandeln 

- 2 Teelöffel Mehl

- 1/2 Teelöffel Zimt

- 60 g weiche Butter

Zuerst kochen wir unseren Kürbis. Ich habe einen 900 g schweren Butternut-Kürbis für das Rezept verwendet. Das ist ein Kürbis mit festem Fleisch und genau das brauchen wir.

Schält den Kürbis und schneidet ihn in kleine Stücke. Ich habe ihn in 3-4 cm grosse Würfel geschnitten, damit er schneller gar ist.

 

Dann gebe ich meine Kürbisstücke in einen kleinen Topf und füge 150 ml Wasser hinzu.

Lasst euren Kürbis bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten mit Deckel kochen.

Gebt nicht zu viel Wasser hinzu. Wir brauchen ein relativ festes Kürbispüree. 150 ml Wasser müssten genügen, wenn ihr einen relativ kleinen Topf nehmt und ihn mit dem Deckel verschliesst.

 

Nach 15 min ist euer Kürbis weich und lässt sich mit einem einfachen Teigschaber aus dem Topf nehmen.

Püriert euren Kürbis, ohne irgendetwas hinzuzufügen.

 

Unser Püree ist fertig. Wir stellen es zur Seite, während wir den Mürbeteig zubereiten.

Jetzt machen wir unseren Mürbeteig.

Zuerst vermengt ihr alle trockenen Zutaten mit dem Teigschaber. Also Mehl, Zucker und Salz.

Wiegt das Salz mit einer Feinwaage, um sicher zu sein, dass ihr die richtige Menge Salz habt.

  

Fügt anschliessend die Butter in Stücken hinzu und vermengt alles für 2 Minuten mit der Küchenmaschine K (das Blatt). Ihr werdet eine Textur erhalten, die dem Crumble schon sehr ähnelt.

 

Zum Schluss gebt ihr das Wasser hinzu und vermischt alles so kurz wie möglich, Das heisst, maximal 1 bis 2 Minuten, bis sich ein Teig gebildet hat. Auf dem zweiten Foto sieht man, dass der Teig nicht zu 100% vermengt wurde. Genau diese Konsistenz brauchen wir.

Dann kneten wir den Teig noch mit der Hand fertig. So wird er so kurz wie möglich geknetet, ist aber gut vermengt.

Wenn ihr ihn zu lange in der Küchenmaschine knetet, wird euer Teig sehr elastisch, zieht sich beim Ausrollen wieder zusammen und könnte beim Backen mehr Blasen bilden.

  

Der Teig ist fertig. Deckt den Teig mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank, solange bis die Butter wieder kalt ist.

 

Während euer Mürbeteig abkühlt, machen wir unseren Crumble.

Dafür benötigen wir alle Zutaten, die ihr rechts auf dem Foto seht.

Zuerst mischen wir alle trockenen Zutaten. Also Haferflocken, braunen Zucker, gemahlene Mandeln (ich persönlich verwende immer die von Scrapcooking), Zimt und Mehl.

Vermischt alles mit einem Teigschaber oder Löffel. Dann fügt ihr die weiche Butter hinzu und vermengt die Zutaten mit der Küchenmaschine K.

Es entsteht eine Art Crumble. Stellt ihn zur Seite, wir brauchen ihn später.

 

Jetzt fehlt nur noch die Kürbisfüllung!

Hier die Zutaten, die wir benötigen.

Es gibt nichts einfacheres… Ihr müsst nur alle Zutaten mischen, mit dem Schneebesen verrühren und fertig.

Ich habe zuerst den braunen Zucker, mein Kürbispüree, Salz und das Lebkucken-/Spekulatius-Aroma vermischt.

Vor ein paar Jahren habe ich meine Gewürzmischung selbst gemacht (Muskatnuss, Zimt…etc…), aber ich finde, dass das Spekulatius-Aroma perfekt und viel praktischer ist.

Wenn ich die 4 ersten Zutaten vermischt habe, füge ich die 2 Eier hinzu und verrühre die Masse mit dem Schneebesen, damit alles gut vermengt ist.

Zu guter Letzt gebe ich den Vollrahm hinzu und verrühre erneut alles mit dem Schneebesen. So kann ich sicher sein, dass sich die Aromen in der gesamten Masse entfalten.

Unsere Füllung ist fertig. Wir stellen sie zur Seite, bis wir unseren Mürbeteig ausgerollt haben.

  

Nun müsste unser Mürbeteig kalt genug sein, um ihn auszurollen.

Wir brauchen eine grosse TeigrolleTeigstäbe und eine perforierte, 28 cm grosse Backform.

Ich liebe meine perforierte Backform! Ich lege meinen Teig ohne Backpapier darauf und das Ergebnis ist erstaunlich! Ihr werdet sehen! Nichts klebt fest, das Backen verläuft gleichmässiger und vor allem… ist unser Teig schön knusprig! Ich verwende diese Backform auch für meine Quiches… Das ist phantastisch!

 

Legt euren Mürbeteig auf ein Backpapier und deckt ihn mit Frischhaltefolie ab.

Es ist viel einfacher, einen Teig so auszurollen, als zwischen zwei Blättern Backpapier oder ohne alles.

 

Ich verwende meine Teigstäbe, damit mein Teig überall gleich dick ist. Ich habe mit 5mm angefangen, aber nachdem ich meinen Teig ausgerollt hatte, stellte ich fest, dass das zu dick war. Ich habe dann lieber meine 3mm dicken Stäbe eingesetzt.

Platziert nun eure Teigstäbe auf jeder Seite des Teigs und rollt euren Teig mit der Teigrolle rund aus.

 

Damit der Teig schön rund wird, drehe ich mein Backpapier sehr oft und rolle meinen Teig von allen Seiten aus.

So entsteht ein schöner Kreis und kein Rechteck.

Mein Teig ist fertig… Aber wenn ich ihn jetzt in meine Form drücke, könnte er an den Fingern kleben bleiben und/oder an manchen Stellen brechen.

Daher lege ein Plastikbrettchen unter meinen Teig und gebe ihn für 10 Minuten in das Gefrierfach.

Nach den 10 Minuten nehmt ihr euren Mürbeteig aus dem Gefrierfach und entfernt die Frischhaltefolie.

Dann legt ihr eure Teigrolle in die Mitte eures Teigs und schlagt ihn einmal ein. So könnt ihr euren Teig tragen, ohne dass er bricht.

 

Legt den Teig nun in eure perforierte Form und drückt den Rand mit den Fingern fest.

 

Sobald der Teig gut in der Form angedrückt ist, entfernt den überschüssigen Rand vorsichtig mit einem Messer.

So wird der Rand eurer Tarte richtig schön und sehr gleichmässig.

 

Anschliessend müssen wir unseren Teig einstechen, damit er beim Backen keine grossen Blasen wirft.

Nehmt dafür eine Gabel und stecht grosszügig eure Tarte ein. Auch den Rand!

Voilà! Jetzt stellt ihr eure Tarte nochmal für 10 Minuten in das Gefrierfach. Warum? Dadurch wird der Teig schön hart und der Rand sackt beim Backen nicht zusammen. Für ein perfektes Ergebnis solltet ihr ihn für 10 Minuten einfrieren.

Heizt in der Zwischenzeit euren Backofen auf 220°C Umluft vor.

 

10 Minuten sind vorbei… Nun wollen wir unsere Tarte fertigstellen.

Verrührt erneut eure Kürbisfüllung und schüttet die Mischung dann in eure Backform.

Backt eure Tarte für 15 Minuten bei 220°C, reduziert die Temperatur dann auf 180°C und lasst sie für 45 Minuten backen.

 

Nach einer Stunde Backzeit, nehmt eure Tarte kurz aus dem Ofen, um den Crumble darüber zu streuen.

Verteilt den Crumble gleichmässig auf der Tarte und gebt sie für weitere 20 Minuten in den Ofen.

  

Tadaaa! Unsere Kürbis-Tarte wie in den USA!

Die Tarte schien mir recht mächtig! Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass mein Mann mindestens die Hälfte der Tarte selbst essen musste…

Die Tarte schmeckt am besten kalt.

En Guete mitenand!

 

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