Praliné

Published : 18.01.2020 09:15:50
Categories : Alle unsere Rezepte , Kuchen und Desserts , Winter und Weihnachten

PDF :o)

Hallo Feinschmecker!

Hier ist eine kleine Anleitung, wie du deine Praliné Paste selber herstellen kannst :o)

Praliné wird in Rezepten wie Brotaufstrichen, Eiscreme, Kuchen, Paris-Brest und vielen anderen verwendet.

Zum Beispiel:

180 g Haselnüsse

180 g Zucker

2 g Salz

Oder aber:

180 g Pistazien

180 g Zucker

2 g Salz

Der erste wichtige Punkt ist das Rösten der Schalenfrüchte. Röste sie also im Ofen, damit sie anschliessend mehr Geschmack haben.

Temperatur und Röstzeit hängen von der Schalenfrucht ab.

Haselnüsse = 170°C, 20-25 Minuten

Pistazien = 150°C, 10-15 Minuten

Nüsse und Pekannüsse = 170°C, 15-20 Minuten

Mandeln = 170°C, 15-20 Minuten

Wenn die Schalenfrüchte noch die Schale haben, dann röste sie, bis die Haut aufplatzt und ziemlich dunkel (dunkelbraun) wird. Du kannst zum Beispiel eine Haselnuss in zwei Hälften brechen. Wenn ihre Farbe innen goldig ist, ist sie fertig.

Wenn die Schalenfrüchte hingegen bereits geschält sind, müssen sie aussen goldbraun sein.

  

Die Haut:

Nach dem Rösten kannst du die Schalen entfernen oder auch dran lassen.

Wenn du die Schale daran lässt, ist der Geschmack des Praliné viel bitterer.

Los gehts!

Beginnen wir mit dem Rösten von 180 g Haselnüssen.

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Haselnüsse auf ein Lochblech mit ausgelegter Silikonmatte verteilen und sie dann 20 Min. lang Rösten. Das Lochblech ermöglicht eine bessere Röstung.

 

  

Diesen Arbeitsschritt kannst Du bereits am Vortag machen.

Die Haselnüsse sind jetzt geröstet.

  

Wir lassen sie ein wenig abkühlen. Ihre gebräunte Farbe ist gut zu erkennen.

Nach dem Abkühlen werden sie geschält. Dafür nehme ich sie in meine Hände und reibe sie aneinander. Die Haut lässt sich ganz einfach entfernen. Es ist nicht schlimm, wenn etwas Haut zurückbleibt.

Man kann sie auch in ein Tuch legen und sie auf diese Weise abreiben. Ich bevorzuge die „Hand“-Methode.

 

Perfekt! Jetzt beginnen wir mit dem Karamell. Keine Angst! Es ist wirklich nicht so kompliziert.

 

180 g Zucker abwiegen.

Den Topfboden mit Zucker bestreuen (nur ein paar Millimeter, nicht mehr).

Lasse den Zucker schmelzen, und streue erneut eine schickt Zucker in den Topf...mache dies solange bis das Karamell goldbraun ist.

ACHTUNG: sehr, sehr wichtig! Rühre beim Karamellisieren den Zucker nicht um! Er würde sofort kristallisieren!

TIPP: Damit der Karamell nicht zu schnell braun wird, hebe ich meinen Topf von Zeit zu Zeit mit einer Drehbewegung an (oder nehme ihn vom Herd). Auf diese Weise schmilzt der Zucker gleichmässig, ohne anzubrennen.

     

Das Karamell ist jetzt fertig, diesen auf eine Silikonmatte giessen und ihn abkühlen lassen.

Wenn dieser abgekühlt und hart ist, diesen mit einem Ausrollstab in kleine Stücke zerbrechen. Mache dies nicht mit dem Händen da das harte Karamell messerscharf sein kann und man sich leicht schneidet.

  

Füge die 180 g gerösteten Haselnüsse mit den Karamellstücken in einen Mixer.

 2 g Salz mit einem Wiegelöffel abwiegen, und zu der Mischung geben. Alles zusammen zu einer Paste mixen.

   

Die Details für das Pistazien-Praliné verrate ich dir auch hier:

  

Das Praliné formt sich nach und nach.

Anfangs ist es eine Art sehr trockenes Pulver. Das ist normal. : o) Mixe einfach weiter...

Mixe nicht bei zu hoher Leistung, da der Mixer überhitzen könnte. Anfangs ist das Praliné körnig, dann sandig und zum Schluss wird es flüssiger.

TIPP: Damit der Mixer nicht überhitzt, stelle ihn ab und zu aus und warte einige Minuten.

   

Das Mixen kann bis zu 20 Minuten dauern. Ich persönlich brauche mit meinem Mixer 2-3 Minuten, aber er ist extrem leistungsstark. :o)

 

Das wars! Ich hoffe, dir gefällt dieses Rezept :o)

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!

Karin

PS: Alle verwendeten Materialien findest du unten im Rezept :o)

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