
Haselnuss-Karamell-Parfait – das Sommerdessert aus dem Tiefkühler
Cremig, nussig und schon am Vortag fertig – der Tiefkühler macht die Arbeit
Hallo Feinschmecker,
kennst Du das? Die Gäste kommen in zwei Stunden, und beim Dessert wird es jedes Mal hektisch. Genau dafür ist dieses Parfait gemacht: Du rührst es am Vortag zusammen, stellst es über Nacht in den Tiefkühler – und am nächsten Tag holst Du es einfach heraus.
Das Beste daran: Du brauchst keine Eismaschine. Die Luft kommt vom aufgeschlagenen Eigelb und vom Rahm, und genau deshalb wird die Masse so zart, dass sie auf der Zunge schmilzt. Dazu knacken die karamellisierten Haselnüsse, in der Mitte sitzt ein weicher Karamellkern, und obendrauf kommen feine Streifen dunkler Schokolade.
Sieht aus wie aus der Patisserie, ist aber in einer halben Stunde gemacht. Den Rest erledigt der Tiefkühler.



Zutaten
PARFAIT-MASSE
DEKORATION
Schritt für Schritt
Die Parfait-Masse aufschlagen
Eigelb und Puderzucker hell aufschlagen
Gib das Eigelb mit dem Puderzucker und den Vanillesamen in eine Schüssel und schlage alles mit dem Mixer richtig hell und luftig auf. Nimm Dir dafür ruhig drei bis vier Minuten Zeit – die Masse soll deutlich heller werden und sichtbar an Volumen gewinnen.
Warum das so wichtig ist? In diesem Schaum steckt die ganze Luft, die das Parfait später cremig macht. Eine Eismaschine rührt die Luft unter, hier machst Du das von Hand – und zwar jetzt.


Den Rahm vorsichtig unterheben
Hebe den geschlagenen Vollrahm portionenweise mit einem Teigschaber unter die Eigelbmasse. Arbeite dabei immer von unten nach oben und lass Dir Zeit – kräftiges Rühren würde genau die Luft zerstören, die Du gerade hineingeschlagen hast.
Wenn die Masse hell, locker und gleichmässig ist, hast Du es geschafft. Genau das ist der Unterschied zwischen einem leichten Parfait und einer schweren Creme.


Haselnüsse hacken und untermischen
Hacke die karamellisierten Haselnüsse mit einem Messer grob – bewusst grob, nicht fein. Kleine, knackige Stücke sorgen später für den Biss, der dieses Parfait ausmacht; zu fein gehackt verschwinden sie einfach in der Creme.
Mische die Nüsse unter die Masse, bis sie gleichmässig verteilt sind. Ein paar behältst Du für die Dekoration zurück.



Die Donut-Förmchen füllen
Fülle die Masse in einen Spritzbeutel und verteile sie auf die Donut-Silikonförmchen – rund 50 g pro Förmchen, das ergibt 12 Stück. Streiche die Oberfläche mit dem Winkelspatel glatt, dann stehen die Parfaits später sauber auf dem Teller.
Die Ringform ist kein Zufall: Die Vertiefung in der Mitte ist genau der Platz, in den nachher die Karamellcreme kommt.


Gefrieren, füllen und verzieren
Über Nacht gefrieren lassen
Ab damit in den Tiefkühler. Ein paar Stunden reichen zur Not, über Nacht ist besser – und ehrlich gesagt ist das der bequemste Teil des Rezepts, weil Du dafür gar nichts tun musst.
Nur wenn die Masse richtig durchgefroren ist, lässt sie sich sauber aus der Silikonform lösen. Wer zu früh anfängt, verliert die schöne Kante.
Ausformen und mit Schokolade, Karamellund Nüssen verzieren
Löse die gefrorenen Parfaits aus der Form – mit der Silikonform geht das ganz ohne Kraft. Setze sie auf ein Blech mit Backpapier.
Temperiere die dunkle Couverture und spritze sie in feinen Streifen über die Parfaits – ein Cornet oder ein Spritzbeutel mit ganz kleiner Öffnung reicht dafür völlig.
Jetzt kommt die Karamellcreme in die Mulde in der Mitte. Am saubersten gelingt das wieder mit einem Spritzbeutel: so bleibt der Rand schön und die Menge ist bei allen zwölf gleich.
Zum Schluss setzt Du die zurückbehaltenen karamellisierten Haselnüsse obendrauf. Der Kontrast macht's: cremiges Parfait, knackige Nüsse, herbe Schokolade. Danach kommen die Parfaits zurück in den Tiefkühler, bis Du sie servierst.




Haselnuss-Karamell-Parfait
Zutaten
PARFAIT-MASSE
DEKORATION
Zubereitung
- Eigelbmasse: Eigelb, Puderzucker und Vanillesamen 3–4 Minuten hell und luftig aufschlagen.
- Rahm: Geschlagenen Vollrahm portionenweise von unten nach oben unterheben.
- Haselnüsse: Karamellisierte Haselnüsse grob hacken und untermischen, einige zurückbehalten.
- Formen füllen: Je ca. 50 g in die Donut-Silikonformen füllen und glatt streichen.
- Gefrieren: Über Nacht in den Tiefkühler – erst durchgefroren löst sich das Parfait sauber.
- Füllen: Ausformen und die Mulde mit Karamellcreme füllen.
- Verzieren: Dunkle Couverture in Streifen darüberspritzen, Haselnüsse aufsetzen, zurück in den Tiefkühler.
Nährwerte pro 100 g
Lagerung & Haltbarkeit
Alles für dieses Rezept
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Zutaten
Zubehör
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Damit sie garantiert gelingt
Nimm Dir beim Eigelb wirklich die drei bis vier Minuten. Was hier nicht an Luft hineinkommt, fehlt später an Cremigkeit – und lässt sich nicht mehr nachholen.
Die erste Portion Rahm darfst Du beherzt einrühren, sie macht die Masse geschmeidig. Alle weiteren nur noch vorsichtig unterheben – so bleibt das Parfait locker.
Hacke die Haselnüsse nicht zu fein. Kleine, knackige Stücke sind genau der Biss, der dieses Dessert vom gekauften Glace unterscheidet.
Häufige Fragen
Plane mindestens 4 bis 6 Stunden ein, am besten über Nacht. Erst dann ist die Masse so fest, dass sie sich sauber aus den Silikonförmchen lösen lässt.
Ja, und das ist der ganze Trick daran. Die Luft kommt aus der aufgeschlagenen Eigelbmasse und dem untergehobenen Rahm – dadurch bleibt das Parfait cremig, obwohl es einfach nur im Tiefkühler steht.
Klar. Mandeln oder Pekannüsse passen genauso gut. Achte nur darauf, dass sie ebenfalls karamellisiert sind – der Crunch und die Süsse gehören zum Rezept dazu.
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