Lebkuchen

Published : 26.11.2019 16:09:27
Categories : Alle unsere Rezepte , Kekse und cookies , Mit Kindern , Winter und Weihnachten

Rezept PDF :o)

Hallo Feinschmecker :-)

Heute möchte ich dir ein Rezept für besonders weiche Lebkuchen vorstellen. 

Das Rezept ist sehr einfach zuzubereiten. Das Einzige, was man tun muss, ist Geduld haben! :o) Denn der Teig sollte mindestens 2-3 Tage lang mit den Gewürzen ruhen :o)

Für 30-40 Lebkuchen brauchst du:

Teig

- 580g Mehl

- 12g Natron

- 35g Lebkuchengewürz

- 100g Zucker

- 1 Prise Salz

- 50g Milch

- 60g Rahm

- 250g flüssiger Honig

- 80g Tafelmelasse

- 1 Ei

- Ein bisschen Milch, um sie zu bestreichen

- 50g Gummi Arabicum, um die heissen Lebkuchen zu bestreichen für den Glanz (optional) 

Dekoration

- 225g Royal Icing 

Lochtülle 1mm

Spritzbeutel 30cm

Teig

Die trockenen Zutaten, also 580 g Mehl12 g Natron35 g Lebkuchengewürz100 g Zucker und eine Prise Salz miteinander mischen.

Hier habe ich sie mit einem K-Haken (das Blatt) etwa 1 Minute lang vermischt. Danach die Mischung beiseitestellen.

  

50 g Milch und 60 g Vollrahm in eine andere Schüssel geben und die Mischung 20-30 Sekunden lang bei 600Watt in der Mikrowelle erhitzen.

Dann 250 g flüssigen Honig auf die Milch/Rahm Mischung geben und mit einem Teigschaber vermischen.

Ich habe Nektarhonig verwendet, aber man kann natürlich auch andere flüssige Honigsorten verwenden.

80 g Melasse und 1 Ei hinzugeben und erneut mit dem Teigschaber verrühren.

  

Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten giessen und mit einem K-Haken etwa 3-4 Minuten lang kneten.

Es entsteht ein Teig, der sich von den Rändern löst, aber noch klebrig ist. :-) Lebkuchenteig ist klebrig und das ist normal!

Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und ihn für 2-3 Tage in den Kühlschrank stellen. Auf diese Weise kann der Lebkuchenteig seinen Geschmack entfalten und wird super lecker. :o)

  

Fertigstellen und Backen

Wenn die 2-3 Tagen vergangen sind, bereite AusrollstabKeksausstecher, ein Horn, ein Lochblech und eine Lochmatte vor.

Achte darauf, dass du Ausstecher ohne Prägung verwendest, damit du den Teig gut aus der Form nehmen kannst. Die mit einer Prägung eignen sich nicht, da der Teig mit 1 cm viel zu dick ist.

  

Heize den Backofen auf 180°C, Umluft, vor.

Die Arbeitsfläche bemehlen. Ich persönlich bestäube meine Arbeitsfläche mit Bäckerstärke, die viel feiner als Mehl ist und keine weissen Flecken hinterlässt.

Lege alle Teigstäbe aus dem Set so aufeinander, dass eine Dicke von 1cm entsteht.

Ich liebe diese Plastikteigstäbe, die viel leichter zu reinigen sind als die aus Holz! 

Rolle dann den Teig mit einem grossen Ausrollstab aus und steche ihn mit den Ausstechern deiner Wahl aus.

  

Lege den ausgestochenen Teig auf ein Lochblech, das mit einer Lochmatte bedeckt ist. 

So wird das Backen sehr gleichmässig und die Lebkuchen werden perfekt gebacken.

Bestreiche dann die Lebkuchen, mit einem Pinsel dünn mit Milch.

   

Backe die Lebkuchen 8-10 Minuten (je nach Grösse) im vorgeheizten Backofen bei 180°C, Umluft.

Bereite in dieser Zeit das Gummi Arabicum vor. Dieser Schritt ist optional, aber das Gummi Arabicum verleiht den Lebkuchen einen schönen Glanz und schützt sie vor zu schnellem Austrocknen.

Giesse dazu 100g Wasser in einen Topf und füge 50g Gummi Arabicum hinzu, erhitze das ganze unter ständigem Rühren.

  

Stelle die Lebkuchen nach dem Backen auf ein Kühlgitter. Sie sollten schön aufgegangen und goldbraun sein.

Bestreiche die noch heissen Lebkuchen mit dem warmen Gummi Arabicum.

Auf dem Foto kannst du den Unterschied deutlich erkennen. 

  

Dekorieren

Ein echter Lebkuchen muss natürlich mit der Eiweissglasur verziert werden. 

Um dies so einfach wie möglich zu gestalten, verwende ich das fast fertige Royal Icing. 

Ich liebe diese Mischung! Früher habe ich mein Royal Icing immer selber hergestellt (mit Eiweisspulver, Zitronensaft und allem, was dazu gehört), aber seit ich diese Mischung kenne, bin ich begeistert und verwende nur noch diese. 

Gib also 225 g Royal Icing in eine fettfreie Rührschüssel und füge 30 g kaltes Wasser hinzu.

   

Dann mit einem Schwingbesen bei niedriger Geschwindigkeit verrühren! Das ist sehr, sehr wichtig! Nicht zu schnell schlagen, sonst wird die Masse zu fluffig und man kann sie nicht gut dressieren.

Du erhältst eine dicke Konsistenz. Das ist normal! Wir haben eine Basis geschaffen. 

  

Das Royal Icing lässt sich am besten dressieren, wenn es in den Faden fliesst, dafür muss man nur sehr wenig Wasser hinzufügen.

Ich lasse mein Royal Icing für die Lebkuchen weiss, aber wenn du es einfärben möchtest, mache dies mit Gelfarben und bevor du das Wasser hinzufügst. 

Um nicht zu viel Wasser auf einmal hinzuzufügen, benütze ich eine Glasurflasche.

Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn man den Löffel 10 cm von der Schüssel abhebt und der Zuckerguss glatt fliesst, ohne flüssig zu sein! 

  

Wenn die Glasur fertig ist, bereite einen Spritzbeutel mit einer 1mm Lochtülle vor. Für so kleine Tüllen verwende ich gerne einen Adapter, was sehr praktisch ist, wenn ich die Grösse der Tülle ändern möchte. 

Um das Befüllen zu erleichtern, stellst du den Spritzbeutel in einen Messbecher, dann hast du beide Hände frei um ihn aufzufüllen. 

Verschliesse anschliessend den Spritzbeutel mit einem Clip oder mit den praktischen Gummis.

  

Dekoriere deine Lebkuchen nach Lust und Laune, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ;o)

Bevor das Royal Icing komplett austrocknet, kannst du diese noch mit Zuckerperlen ausschmücken oder sie mit Glitzer besprayen ;o)

Hier habe ich den Streudekormix in Gold/Weiss verwendet.

  

Hier siehst du meine verschiedenen Lebkuchen :o)

Das sind meine Lebkuchen! Die anderen wurden von den Kindern verziert und gegessen. :o)

Sie lieben es, eine Menge Glitzer und Zuckerguss hinzuzufügen, und es ist ein schöner Familienmoment, um die Vorweihnachtszeit zu geniessen.

  

Ich hoffe, dieses neue Rezept wird dir gefallen.

Die Lebkuchen halten sich gut verpackt in einer Dose etwa 2 Wochen.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und bis nächste Woche ;o)

Karin

PS: Alle verwendeten Materialien findest du am Ende meines Rezepts auf dem Cakelicious-Blog

  

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