Modellierte Pinguine

Published : 07.12.2022 08:16:16
Categories : Alle unsere Rezepte , Mit Kindern , Winter und Weihnachten

PDF Rezept :o)

Hallo Feinschmecker!

Hier ist ein kleines Tutorial, um dir zu zeigen, wie man einen ganz einfachen Pinguin aus Fondant modelliert. 

Hier ist eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Herstellung dieser hübschen Pinguine. Auch für Anfänger ist es ein Kinderspiel ;o)

Für diese Modellagen benötigt man:

- 250g Massa Ticino Weiss

Orange Gelfarbe

- 250g Massa Ticino Schwarz

Bäckerstärke

Dunst n dust (Puderbeutel)

kleiner Ausrollstab

Herzausstecher

Kreisausstecher

- Lebensmittelkleber

Balltool (Modellierwerkzeug) 

Schwarze Zuckerperlen

Veiner (für Rillen/Adern) 

Pinsel

Rosa Pulver

So wird's gemacht

Um ein Figürchen modellieren zu können, braucht man natürlich Fondant.

Hier ist es wichtig, welche Marke du verwendest. Für sehr einfache, kleine Figuren, wie hier der Pinguin, verwende ich den Fondant Massa Ticino von Carma.

Ich habe bis jetzt die besten Resultate mit diesem Fondant gehabt, übrigens auch für das Eindecken von Torten, aber das ist eine Geschmackssache. Aber das ist sehr persönlich! Stelle die Frage an Fondant-Fans, sie haben alle unterschiedliche Meinungen darüber, welche Marke man verwenden soll, je nach Geschmack und auch je nach deinen Händen (warm, kalt, trocken...etc.).

Wenn die Figuren grösser sind und abstehende Beine, Arme oder Ohren haben, füge ich meist noch etwas CMC-Pulver hinzu, damit sie schneller trocknen und ihre Form besser behalten. Wenn die Figuren sehr detailliert sind, verwende ich spezielle Modelliermassen, die extra für Modellagen konzipiert wurden.

Ausserdem kann man solche einfachen Figuren auch mit Marzipan oder Modellierschokolade herstellen.

Für die Pinguine habe ich schwarzen und weissen Fondant verwendet und das Orange mit Gelfarben eingefärbt. Du kannst auch schon eingefärbtes orange kaufen, wenn dir das lieber ist. 

Färbe, wenn nötig, etwa 50g weissen Fondant orange ein.

Decke während der Herstellung den Fondant, den du nicht brauchst, mit Klarsichtfolie ab oder bewahre ihn in einem Zipsäckchen auf, damit er nicht austrocknet.

  

Knete den Fondant zuerst gut durch.

Für meine Pinguinkörper habe ich zwischen 25-40g Fondant verwendet, da ich grosse und kleine haben wollte. Sie haben dementsprechend eine Grösse von ca.3-4 cm je nach Startgewicht ;o)

Die Basis von fast allen Figuren ist eine Kugel, die entweder so bleibt oder zu einem Kegel geformt wird. 

Forme also zuerst eine schöne Kugel zwischen deinen Händen und anschliessend einen Kegel.

  

Runde dann mit den Fingern die Spitze des Kegels ein wenig ab.

Es ist an dir herauszufinden, ob du diese Arbeit lieber in den Händen machen willst oder den Fondant dazu auf den Tisch stellst.

  

Für den weissen Teil des Pinguins kannst du etwas Fondant mit einem kleinen Ausrollstab dünn ausrollen (etwa 2-3mm).

Damit das Ganze nicht auf dem Tisch kleben bleibt, verwende ich Bäckerstärke.

Bäckersärke ist eine extra feine, spezielle Kartoffelstärke, die ganz fein ist, nicht klumpt und weniger Streifen auf dem Fondant hinterlässt.

  

Steche den weissen Fondant mit einem kleinen Herzausstecher (4cm) aus und drücke ihn leicht, wie du auf dem Bild zu sehen kannst, damit das Herz schmaler wird.

  

Schneide dann mit einem Kreisausstecher (Ø5cm) den Spitz des Herzes ab.

Streiche eine dünne Schicht vom Lebensmittelkleber auf das Herz. 

Achtung! Weniger ist hier definitiv mehr. Denn wenn du zu viel Kleber verwendest, klebt es nicht mehr, sondern rutscht auf dem Gegenstück ab. Ausserdem glänzt der Kleber, wenn er einmal getrocknet ist, und das ist auf der Oberfläche sichtbar, also verwende ihn behutsam.

  

Lege das Herz auf den Körper, positioniere es richtig und drücke leicht darauf. 

Mache dann mit dem Balltool (die kleine Kugel) Aushöhlungen für die Augen. 

Dazu drückst du die Kugel mit einer Drehbewegung ganz vorsichtig und leicht in den Fondant. Wenn du zu fest oder zu schnell drückst, kann sich der Kopf verformen und das wollen wir ja nicht ;o)

  

Füge auch in den Aushöhlungen Leim hinzu und füge von Hand oder mit einer Pinzette je eine schwarze Zuckerperle hinein.

Optional kannst du auch mit schwarzem Fondant zwei Kugeln formen und diese hineinsetzen, aber ich finde die Zuckerperlen praktischer und durch den Glanz wirkt es lebendiger.

  

Für die Arme kommt wieder die Kugel/Kegel Technik zum Einsatz. Klebe auch die Arme mit Lebensmittelkleber an den Körper.

  

Auch für die Füsschen 3 mini Kugel/Kegel modellieren. 

Drücke diese auf einer Seite leicht zusammen, lege sie hin und klebe sie auf den Pinguin.

  

Für den Schnabel beginnst du ebenfalls mit einer mini Kugel und formst sie dann mit den Fingern zu einem Dreieck.

Klebe auch den Schnabel auf den Pinguin.

  

Mit einem Messer oder wer's genauer möchte einem Skalpell einen Schlitz in den Schnabel schneiden.

Ich habe die Augen an der Seite mit dem Veining Tool leicht markiert. Solche kleinen Details machen schlussendlich den Süssheitsfaktor deines Pinguins aus ;o)

Das Veining Tool ist meiner Meinung nach das wichtigste Werkzeug bei Modellierarbeiten. Man kann damit präzise Details hervorheben wie z.B. Lachfalten, Strukturen für Haare herstellen, Adern von Blumenblättern und vieles mehr. 

   

Und als kleines Finish bekommen die Pinguine noch rote Bäckchen. Verwende dazu Rosa Glitzerpulverfarbe und einen Pinsel.

Nehme ein wenig Farbe auf den Pinsel, tupfe sie leicht auf einem Küchenpapier ab und male damit dann die Bäckchen.

Ich konnte mit 250g schwarzem Fondant 8 kleine Pinguine herstellen.

Den restlichen weissen Fondant habe ich vakuumiert, da dies das Allerbeste ist, um den Fondant lange aufbewahren zu können. Wenn du keine Vakuumiermaschine hast, verpacke ihn am besten in Klarsichtfolie und einen Zipsäckchen und bewahre ihn zusätzlich in einer Tupperbox auf, wo er im Küchenschrank vor Licht geschützt ist. 

  

So, und hier sind meine kleinen Pinguine :o)

Du kannst solche Modellagen ohne Probleme 3 Monate im Voraus herstellen. 

Damit sie nicht steinhart werden, lasse sie 1-3 Tage (je nach Grösse) antrocknen und bewahre sie in einer Tupperbox auf. So bleiben sie im Inneren relativ weich, wenn man sie überhaupt essen will.

Ich wünsche dir noch einen schönen Mittwoch und sei gespannt auf Sonntag, dann kommt das Rezept für die zugehörigen Iglus ;o) 

Jenny

PS: Alle verwendeten Produkte findest du am Ende des Blogbeitrages.

  

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